Callum McDougall
Callum McDougall (auch bekannt als Rei) ist ein britischer Filmschaffender, dessen Karriere Tätigkeiten als Runner, Regieassistenz, Produktionsleitung und hochkarätige Produzententätigkeit umfasst. Er trat 1979 in die Branche ein, lernte das Handwerk am Set als Produktionsrunner und arbeitete sich anschließend über Positionen als Regieassistent bei großen Kinofilmen und im Fernsehen hoch.
In den 1980er-Jahren und frühen 1990ern wurde McDougall zu einem gefragten Second Assistant Director und wirkte an einer breiten Palette von Titeln mit – von Monty Python's The Meaning of Life und The Witches bis hin zu Bond-Produktionen wie The Living Daylights und Licence to Kill. Später wechselte er in die Unit-Produktionsleitung, darunter eine längere Tätigkeit an The Young Indiana Jones Chronicles.
In den 1990er-Jahren verlagerte er seinen Schwerpunkt auf Produktionsmanagement und leitende Produktionsaufsicht, mit Credits wie GoldenEye, Tomorrow Never Dies und dem Live-Action-Film 101 Dalmatians. Als Producer und Executive Producer wurde er eng mit groß angelegten Studiofilmproduktionen verbunden und arbeitete an Projekten wie Harry Potter and the Prisoner of Azkaban, Casino Royale, Skyfall, Spectre und Mary Poppins Returns mit.
McDougalls meistgefeierte Produzentenleistung ist 1917 (2019), das hochgelobte Weltkriegsdrama, das mit bedeutenden Branchenpreisen ausgezeichnet wurde und Nominierungen für den Besten Film erhielt. Er ist Mitglied der BAFTA, der Producers Guild of America und der Directors Guild of America und trat zudem als er selbst in Bond-bezogenen Dokumentationen auf, darunter James Bond in the Bahamas, Bond on Location und Ian Fleming: The Secret Road to Paradise.
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