Charlie Tyrell
Charlie Tyrell ist ein in Toronto geborener kanadischer Filmemacher und Screen Artist, bekannt für das Schreiben und die Regie von Dokumentarfilmen, die zwischen Subkulturen und intimen, persönlichen Erzählungen wechseln. Seine Themen reichten von abgebrühten Pool-Hustlern bis hin zu Mitgliedern der Hells Angels; seine Arbeiten wurden auf großen Festivals gezeigt, darunter Sundance, SXSW, TIFF, Hot Docs, DOC NYC und Tribeca.
Tyrells Filme fanden zudem ein breites Online-Publikum über Plattformen und Medien wie The New York Times Op-Docs, The Atlantic, CBC Gem, Topic sowie über Formate wie Vimeo Staff Picks und Short of the Week. Seine Stimme wird oft als düster komisch und emotional kantig beschrieben – Humor, der an Melancholie streift, statt sie zu glätten.
Sein autobiografischer Kurzfilm My Dead Dad’s Porno Tapes schaffte es 2019 auf die Shortlist der Academy Awards und gewann anschließend den Canadian Screen Award für den besten Dokumentar-Kurzfilm sowie einen Cinema Eye Honors Award. Darauf folgte Broken Orchestra, der 2020 beim Sundance Festival Premiere feierte und Auszeichnungen beim Florida Film Festival und beim Philadelphia Film Festival erhielt.
Zuletzt inszenierte Tyrell visuelle Segmente für HBOs Dokumentarfilm Great Photo, Lovely Life (von Regisseurin Amanda Mustard). In I Thought I Told You To Shut Up!! richtet er seinen Blick auf die Spannung zwischen originärer kreativer Arbeit und der Sogwirkung von Blockbuster-Franchises – und hält dabei an seinem persönlichen Gelübde fest, keine Hot Dogs zu essen, bis die Toronto Blue Jays die World Series gewinnen.
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