James Cameron
James Cameron (geboren am 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario, Kanada) ist ein kanadischer Regisseur und Innovator des Kinos, dessen Blockbuster klassisches Erzählen mit modernster Technologie verbinden. Als prägende Stimme der Post–New-Hollywood-Ära gelang ihm der Durchbruch mit The Terminator und er festigte seinen Ruf mit wegweisenden Erfolgen wie Aliens, The Abyss, Terminator 2: Judgment Day, True Lies und den Avatar-Filmen.
Camerons meistgefeierte Leistung ist Titanic (1997), den er inszenierte, mitverfasste, mitproduzierte und mitschnitt—und dafür Academy Awards für Bester Film, Beste Regie und Bester Schnitt erhielt. Seine Arbeit wurde in der Branche vielfach ausgezeichnet, und mehrere seiner Filme wurden für die Aufnahme in das National Film Registry der U.S. Library of Congress zur Bewahrung ausgewählt.
Über das narrative Kino hinaus ist Cameron auch für Expeditionen und Dokumentarfilme bekannt. Als National-Geographic-Explorer-in-Residence leitete er Tiefseeprojekte und trat als er selbst in Titeln wie Ghosts of the Abyss, Expedition: Bismarck und Titanic: 25 Years Later with James Cameron auf. Er leistete Beiträge zur Unterwasserbildgebung, zur Technologie ferngesteuerter Fahrzeuge und zu 3D-Werkzeugen und absolvierte 2012 einen historischen Solo-Tauchgang zum Marianengraben.
Mit weltweiten Einspielergebnissen von über 8 Milliarden US-Dollar zählt Cameron zu den kommerziell erfolgreichsten Regisseuren aller Zeiten und engagiert sich zugleich öffentlich für Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen.
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