Kazuo Ishiguro
Kazuo Ishiguro (geboren am 8. November 1954) ist ein in Japan geborener britischer Romanautor, dessen Werk einen nachhaltigen Einfluss auf die moderne Literatur und die Bildschirmkultur hatte. Geboren in Nagasaki, Japan, zog er im Alter von fünf Jahren mit seiner Familie nach England – ein früher Ortswechsel, der später seine wiederkehrenden Themen Erinnerung, Identität und Entwurzelung prägen sollte.
Internationale Bekanntheit erlangte Ishiguro mit Was vom Tage übrig blieb und erhielt dafür 1989 den Man Booker Prize. Sein zurückhaltender, emotional präziser Erzählstil hat seine Romane zu dauerhaften Bezugspunkten für Filmschaffende und Publikum gemacht und schlägt eine Brücke zwischen literarischem Renommee sowie filmischer Adaption und Diskussion.
2017 erhielt Ishiguro den Nobelpreis für Literatur und festigte damit seinen Ruf als einer der prägenden Schriftsteller seiner Generation. Auf der Leinwand trat er als er selbst in Dokumentar- und Behind-the-Scenes-Titeln im Zusammenhang mit Was vom Tage übrig blieb und anderen Kulturprogrammen auf, darunter Love & Loyalty: The Making of 'The Remains of the Day', The Remains of the Day: The Filmmaker's Journey, Kazuo Ishiguro: Remembering and Forgetting und Kulturzeit.
Verpasse keinen weiteren Trailer.
Fünfmal pro Woche in dein Postfach, kostenlos. Jederzeit abbestellen.
Wir senden den Deutsch-Newsletter.
Kommentare
Sei der erste, der kommentiert.
Kommentar schreiben