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Martin Koolhoven

Martin Koolhoven (auch als Martin van Koolhoven geführt) ist ein niederländischer Regisseur und Drehbuchautor, geboren am 25. April 1969 in Den Haag, Niederlande. An der Niederländischen Filmakademie ausgebildet, trat er Mitte der 1990er-Jahre mit einem mutigen Fernsehfilm hervor, der schnell auf dem Festivalzirkus Aufmerksamkeit erregte und einen Filmemacher erkennen ließ, der Provokationen nicht scheut.

Sein Durchbruch gelang ihm mit dem TV-Film Suzy Q, der zu einem der meistgefeierten niederländischen Titel seines Jahrgangs wurde und dazu beitrug, ein breiteres Publikum für seine Arbeit zu gewinnen, einschließlich früher Kooperationen mit Carice van Houten. Kurz darauf folgte Koolhoven mit dem Kinostart von AmnesiA, der sogar einen begrenzten Kinolauf in New York erhielt – ein ungewöhnlicher Schritt für ein niederländischsprachiges Debüt.

Nach dem Kritikerlob für stark stilisierte Filme weitete Koolhoven sein Schaffen auf den Mainstream aus und feierte mit Schnitzel Paradise einen großen niederländischen Kinohit, der international auf vielen Festivals lief und in zahlreiche Territorien verkauft wurde. In derselben Zeit stärkte Bonkers sein weltweites Profil mit Auszeichnungen und einer starken kommerziellen Performance.

Er setzte seine Erfolgsserie mit beliebten Publikumserfolgen wie Happy Family fort, bevor er das Kriegsdrama Oorlogswinter (Winter in Wartime) inszenierte – ein bahnbrechender Blockbuster in den Niederlanden und der niederländische Beitrag für die Academy Awards, der es auf die Shortlist schaffte. Neben der Regie war er auch selbst vor der Kamera zu sehen, als er selbst und in kleinen Rollen, unter anderem in The Dick Maas Method und De Wereld Draait Door.

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