Michael G. Wilson
Michael G. Wilson (geboren am 21. Januar 1942 in New York City) ist eine Schlüsselfigur hinter dem modernen James-Bond-Franchise und vor allem für seine langjährige Arbeit in der Produktion sowie gelegentliche Drehbucharbeit bekannt. Als Sohn von Dana Natol und dem Schauspieler Lewis Wilson – berühmt für seine Darstellung von Batman in der Serialreihe von 1943 – wurde Wilson später über seinen Stiefvater, den legendären Produzenten Albert R. „Cubby“ Broccoli, Teil der Bond-Familie und arbeitete eng mit Co-Produzentin Barbara Broccoli zusammen.
Bevor er in die Filmbranche einstieg, ließ sich Wilson am Harvey Mudd College zum Elektroingenieur ausbilden und studierte anschließend Jura in Stanford. Er sammelte frühe Berufserfahrung in Regierungs- und Völkerrecht in Washington, D.C. – Fachwissen, das sich als wertvoll erwies, als er 1972 zu Eon Productions stieß und zunächst im juristischen Bereich des Unternehmens tätig war.
Wilsons Rolle wuchs erheblich, als er Cubby Broccoli bei The Spy Who Loved Me unterstützte und anschließend als Executive Producer bei Moonraker aufstieg. Von da an war er eine konstante kreative und organisatorische Präsenz bei den von Eon produzierten Bond-Filmen und steuerte in den 1980er-Jahren auch Beiträge zu Drehbüchern bei.
Auf der Leinwand ist Wilson den Fans zudem durch Cameo-Auftritte und Dokumentarauftritte ein vertrautes Gesicht, darunter Rollen in Casino Royale und No Time to Die sowie Produktionen wie The Sound of 007 und Cubby Broccoli: The Man Behind Bond. 2008 wurde er zum OBE ernannt und erhielt später von der Royal Photographic Society eine Auszeichnung für seine Verdienste um die Fotografie.
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