Sebastien Sisak
Sebastien Sisak (auch genannt Себастьян Сисак und 세바스티안 시삭) ist ein in Armenien geborener Filmschauspieler, bekannt für einen seltenen, realen Weg in die Schauspielkunst. Er wurde 1981 in Jerewan geboren, wuchs in einem russischsprachigen Schulumfeld auf und legte später durch Kampfsport ein Fundament an Disziplin: Er trainierte zehn Jahre Karate, erwarb den schwarzen Gürtel und gewann mehrere nationale Titel in Armenien.
Vor der Schauspielerei widmete sich Sisak dem Rechtswesen und der Kriminalermittlung und schloss die höhere Schule des armenischen Innenministeriums mit einem weiterführenden Abschluss im Strafvollzugsrecht ab. Er diente in Polizeifunktionen, die auch kriminalpolizeiliche Ermittlungsarbeit umfassten, und zeichnete sich durch Präzision und Gelassenheit aus – Fähigkeiten, die durch Bestnoten in der Schusswaffenausbildung untermauert wurden. Nach dem Ausscheiden aus dem Dienst zog er nach Frankreich, absolvierte ein Universitätsstudium und war fast ein Jahrzehnt in der juristischen Praxis in Aubagne, Nizza und Paris tätig.
2008 begann Sisak in Nizza auf der Bühne zu spielen und wechselte vom französischen Theater zur Filmarbeit, als sich sein Spektrum erweiterte. Später ließ er sich in Paris in der amerikanischen Meisner-Technik ausbilden und verfeinerte sein Handwerk im Vereinigten Königreich bei angesehenen Coaches mit Verbindungen zum Drama Centre und zur LAMDA.
Seit 2012 widmet er sich vollständig der Schauspielerei und trat in internationalen Produktionen auf, darunter Guardians (als Ler/Lernik), The Earthquake, Petropolis, Artek: Through the Centuries, Unforgiven und The Last Trial.
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