Pendulum
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In Pendulum (2027) führt die verzweifelte Suche nach Frieden ein verletztes Paar in die stille Hochwüste eines Retreats in New Mexico – und in ein Geheimnis, das sich mit jedem Atemzug enger zuzieht. Mark Heymans horrorgetränktes Rätsel fragt, was gefährlicher ist: Trauer, der du dich nicht stellen kannst, oder Glaube, den du nicht hinterfragen darfst.
Pendulum (2027) kommt mit der leisen Bedrohlichkeit eines Versprechens: Erleichterung ist möglich, wenn du bereit bist, dich ihr hinzugeben. Vor der weiten, wachsamen Stille New Mexicos inszeniert Regisseur Mark Heyman Heilung als etwas, das sich kaum von Hypnose unterscheiden lässt – zunächst tröstlich, dann zunehmend übergriffig. Es ist ein Horror- und Mystery-Film, der stark auf Atmosphäre setzt und Unbehagen durch sanfte Stimmen, rituelle Rhythmen und den Verdacht einsickern lässt, dass alle mehr wissen, als sie sagen.
Im Zentrum stehen Patrick und Abigail, gespielt von Joseph Gordon-Levitt und Phoebe Dynevor, ein Paar, das nach einem erschütternden Erlebnis versucht, weiterzumachen. Ihre Reise zu einem New-Age-Retreat beginnt als Akt der Liebe – Patricks Entschlossenheit zu helfen, Abigails Bedürfnis, sich wieder ganz zu fühlen. Doch die verführerische Gewissheit des Retreats kommt mit Regeln, einer eigenen Sprache und „Praktiken“, die subtil neu definieren, wie Schmerz aussehen darf – und wer ihn benennen darf.
Als Abigail sich zunehmend zur magnetischen Leiterfigur des Retreats hingezogen fühlt, schärfen sich Patricks Schutzinstinkte zu Misstrauen. Pendulum macht diese wachsende Kluft zwischen den Partnern zu seinem verstörendsten Terrain: dem Moment, in dem Fürsorge zu Kontrolle wird und Skepsis wie Paranoia zu wirken beginnt. Die Spannung des Films lebt von kleinen Rissen – Blicke, die zu lange halten, Beschwichtigungen, die zu glatt vorgetragen werden – bis die Frage nicht mehr lautet, ob das Retreat seltsam ist, sondern ob es sicher ist.
Die Nebenfiguren verleihen der kuratierten Gelassenheit des Retreats Rauheit und Unberechenbarkeit. Norman Reedus bringt eine Schärfe mit, die andeutet, dass Gefahr sich offen verbergen kann, während Jacki Weaver der Geschichte eine abgeklärte Schwere gibt – jemand, der versteht, dass Glaubenssysteme nicht nur trösten, sondern rekrutieren. Mit Justin Peach, der das Ensemble abrundet, wirkt die Gemeinschaft weniger wie ein Zufluchtsort als wie ein geschlossener Kreislauf, in dem Zweifel als Krankheit gilt und Gehorsam als Fortschritt verkauft wird.
Was Pendulum nachwirken lässt, ist sein zentrales Dilemma: Helfen diese unkonventionellen spirituellen Methoden Abigail wirklich, oder formen sie sie zu jemandem um, den die Gruppe behalten kann? Der Film spielt fair mit Mehrdeutigkeit und zieht zugleich stetig die Daumenschrauben an, sodass Patrick und Abigail entscheiden müssen, was „Heilung“ kostet – und welche Art von Wahrheit unter der beruhigenden Oberfläche des Retreats warten könnte. Für weitere Updates, Trailer und Berichterstattung besuche Trailerix.
Besetzung
Bild © TMDB
Stab
Bild © TMDB
Häufige Fragen
Worum geht es in Pendulum (2027)?
Pendulum folgt Patrick und Abigail, einem jungen Paar, das zu einem spirituellen Retreat in New Mexico reist, um sich von einem traumatischen Ereignis zu erholen – und dabei feststellt, dass die Methoden und die Führung der Gruppe zunehmend beunruhigend sind.
Wer führt bei Pendulum Regie?
Regie bei Pendulum führt Mark Heyman.
Welche Genres bedient Pendulum?
Pendulum verbindet Horror und Mystery und setzt auf einen psychologischen Slow-Burn-Ansatz bei zugleich zunehmendem Grauen.
Wer spielt in Pendulum (2027) mit?
Zur Besetzung gehören Joseph Gordon-Levitt, Phoebe Dynevor, Norman Reedus, Jacki Weaver und Justin Peach.
Wo spielt Pendulum?
Die Geschichte spielt hauptsächlich in einem New-Age-Retreat in New Mexico, wo die Abgeschiedenheit der Landschaft die Spannung und Unsicherheit des Films verstärkt.
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