The Girl with All the Gifts
Our greatest threat is our only hope.
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Eine postapokalyptische Zombiegeschichte mit einem scharfen Verstand und einem noch schärferen Herzen: The Girl with All the Gifts verwandelt Survival-Horror in ein spannendes moralisches Rätsel. Es ist eine Genre-Achterbahnfahrt, die immer wieder fragt, was „die Menschheit retten“ wirklich bedeutet.
The Girl with All the Gifts (2016) kommt daher wie vertrauter Endzeit-Horror – und schreibt dann leise die Regeln neu. In einer Zukunft, in der eine Pilzinfektion die Gesellschaft ausgehöhlt hat und die Infizierten vom Hunger getrieben sind, verengt der Film seinen Fokus auf eine einzige, beunruhigende Frage: Was, wenn der nächste Schritt der menschlichen Evolution wie das Monster aussieht, das du fürchtest?
Im Zentrum steht Melanie (Sennia Nanua), ein Mädchen, das unter strenger militärischer Kontrolle gehalten wird – behandelt zugleich als Schülerin und als Versuchsobjekt. Ihre Unterrichtsroutinen – beobachtet von bewaffneten Wachen – erzeugen eine unheimliche Normalität, die der Film nutzt, um Beklemmung aufzubauen: nicht durch Jump Scares, sondern durch den stetigen Druck von Geheimnissen. Als die Ordnung zusammenbricht, kippt die Geschichte in eine Reise, auf der jeder Kilometer die Erwachsenen um sie herum dazu zwingt, offenzulegen, woran sie wirklich glauben.
Regisseur Colm McCarthy balanciert Action, Horror und Science-Fiction in einem geerdeten, intimen Stil. Die Infizierten sind furchteinflößend, doch die eigentliche Spannung entsteht aus konkurrierenden Philosophien: der kalten Logik der Forschung, dem Instinkt zu schützen und dem verzweifelten Bedürfnis, Sinn zu finden, nachdem die Regeln der Zivilisation verbrannt sind. Dieses Hin und Her verleiht dem Film seinen Biss – jede Entscheidung fühlt sich wie ein Kompromiss mit Konsequenzen an.
Gemma Arterton bringt Empathie und Härte als Lehrerin ein, die nicht aufhören kann, ein Kind zu sehen, wo andere eine Bedrohung sehen. Glenn Close spielt die Wissenschaftlerin mit einem wilden, kompromisslosen Fokus, während Paddy Considine das Chaos mit dem Pragmatismus eines Soldaten erdet. Gemeinsam macht die Besetzung aus dem, was eine einfache Infizierten-Ausbruch-Erzählung sein könnte, eine Debatte über Ethik, Identität und darüber, ob „eine Heilung“ immer die menschlichste Antwort ist.
Was nach dem Finale nachhallt, ist die Bereitschaft des Films, Hoffnung kompliziert sein zu lassen. The Girl with All the Gifts fragt nicht nur, wer leben darf – er fragt, welche Art von Zukunft es verdient, gebaut zu werden, und wer darüber entscheiden darf. Für mehr redaktionelle Beiträge zum Genrekino besuche https://trailerix.com.
Besetzung
Bild © TMDB
Stab
Bild © TMDB
Häufige Fragen
Worum geht es in The Girl with All the Gifts?
Er folgt einer Gruppe von Überlebenden in einer Zukunft, die durch eine Pilzinfektion verwüstet wurde, auf ihrer Reise mit Melanie – einem einzigartigen Mädchen, das den Schlüssel zum Verständnis dessen in sich tragen könnte, was aus der Welt geworden ist und was als Nächstes aus ihr werden könnte.
Ist der Film eher Horror oder Science-Fiction?
Er verbindet beides: Die Infizierten und die Survival-Setpieces liefern Horrorspannung, während der Kern der Geschichte Science-Fiction ist – mit Fokus auf Biologie, Evolution und ethische Entscheidungen rund um Forschung und die Zukunft der Menschheit.
Wer sind die Hauptdarsteller?
Der Film spielt mit Sennia Nanua, Gemma Arterton, Paddy Considine und Glenn Close, mit Nebenrollen von Fisayo Akinade, Anamaria Marinca, Anthony Welsh und Joe Lomas.
Wer führte bei The Girl with All the Gifts Regie?
Regie führte Colm McCarthy, der das Ausmaß der Apokalypse groß hält und zugleich einen figurengetriebenen, spannungsvollen Ton bewahrt.
Ist es ein typischer Zombiefilm?
Er nutzt vertraute Ausbruchsbilder, hebt sich aber ab, indem er seine Geschichte um ein Kind zentriert, das die übliche „Monster vs. Mensch“-Trennlinie infrage stellt und das Genre in ein moralisches und emotionales Dilemma verwandelt.
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