Aaron Ryder
Aaron Ryder ist ein amerikanischer Produzent, dessen Karriere konsequent eine Brücke zwischen mutigem Independent-Filmschaffen und prestigeträchtiger Studioarbeit geschlagen hat. Er erregte erstmals Aufmerksamkeit in der Branche als Executive Producer von Christopher Nolans bahnbrechendem Thriller Memento (2000), gefolgt von Richard Kellys Kultfavoriten Donnie Darko (2001). Später arbeitete er erneut mit Nolan zusammen, diesmal als Produzent von The Prestige (2006), und festigte damit weiter seinen Ruf für von Filmemachern getriebene Projekte.
Ryder half anschließend als Gründungsmitglied beim Aufbau von FilmNation Entertainment, wo er ein vielfältiges Portfolio über Genres und Zielgruppen hinweg entwickelte. Zu seinen Credits aus der FilmNation-Ära zählen Mud (2012), House at the End of the Street (2012), The Founder (2016), Pieces of a Woman (2020) und The Map of Tiny Perfect Things (2021).
2016 produzierte Ryder Denis Villeneuves gefeiertes Science-Fiction-Drama Arrival und erhielt gemeinsam mit Shawn Levy, Dan Levine und David Linde eine Oscar-Nominierung für den Besten Film. Außerdem trat er in dem Featurette Xenolinguistics: Understanding 'Arrival' als er selbst vor der Kamera auf.
Mit einer Ausweitung auf Film und Fernsehen gründete Ryder Anfang 2021 die Ryder Picture Company mit einem First-Look-Deal bei MGM. Unter dem neuen Banner feierte seine Debütproduktion Bruiser (2022) Premiere beim Toronto International Film Festival, gefolgt vom nächsten Spielfilm Dumb Money, der entwickelt wurde, während der Schwung des Unternehmens anhält.
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