Anders Thomas Jensen
Anders Thomas Jensen (auch als A.T. Jensen geführt) ist ein dänischer Drehbuchautor und Filmregisseur, geboren am 6. April 1972 in Frederiksværk, Dänemark. Bekannt für seine pointierte Mischung aus schwarzem Humor und menschlichem Drama, wurde er zu einer der prägenden Stimmen des modernen dänischen Kinos und formte sowohl auteurgetriebene Erfolge als auch Mainstream-Hits.
Jensen erregte zunächst durch Kurzfilme internationale Aufmerksamkeit. Sein Kurzfilm Election Night aus dem Jahr 1998 gewann den Academy Award, außerdem wurde er in der Kategorie Kurzfilm (Live Action) für Ernst & The Light (1996) und Wolfgang (1997) nominiert. Diese frühen Auszeichnungen signalisierten einen Erzähler mit unverwechselbarem Ton und präziser Figurenführung.
Von den späten 1990er-Jahren bis in die 2000er schrieb Jensen Drehbücher für viele der größten dänischen Filme dieser Zeit, darunter Mifune’s Last Song (mit Søren Kragh-Jacobsen), In China They Eat Dogs, Open Hearts, Stealing Rembrandt und Brothers. Sein Spielfilmregiedebüt gab er mit der Actionkomödie Flickering Lights (2000), gefolgt von The Green Butchers und Adam’s Apples.
2005 erhielt Jensen den Nordisk Film Award. Er trat außerdem als er selbst in Produktionen wie When Danish Film Crosses the Line, The Idiots Who Started The Party und Dansk films bedste auf, zudem hatte er einen Gastauftritt in Agent.
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