Damien Chazelle
Damien Chazelle (geboren am 19. Januar 1985 in Providence, Rhode Island) ist ein französisch-amerikanischer Filmemacher, der vor allem für die Regie ambitionierter, musikgetriebener Geschichten mit messerscharfem Rhythmus und emotionaler Intensität bekannt ist. Er arbeitet in den Genres Drama, Romantik und Historien-Spektakel und gilt als einer der prägenden amerikanischen Regisseure seiner Generation.
Chazelle gelang der Durchbruch mit dem psychologischen Musikdrama Whiplash (2014), das ihm eine Oscar-Nominierung für das Beste adaptierte Drehbuch einbrachte. Es folgte die Musical-Romanze La La Land (2016), ein weltweiter Hit, der den Schwung des klassischen Hollywood mit moderner Melancholie verband. Der Film erhielt 14 Oscar-Nominierungen und gewann sechs, darunter Beste Regie – damit war Chazelle mit 32 Jahren der jüngste Gewinner dieser Auszeichnung.
Seine späteren Filme wurden in Umfang und Thema größer: das biografische Drama First Man (2018) und die kühne, epochenumspannende schwarze Komödie Babylon (2022). Außerdem inszenierte er Episoden der Netflix-Miniserie The Eddy (2020) und setzte damit seine Auseinandersetzung mit Performance, Besessenheit und den Kosten künstlerischen Ehrgeizes fort.
Neben der Regie trat Chazelle in Filmdokumentationen und Specials als er selbst auf und wird zudem unter internationalen Namensvarianten wie 데미언 샤젤 und 达米恩·查泽雷 geführt.
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