David Mackenzie
David Mackenzie (geboren am 10. Mai 1966) ist ein schottischer Regisseur, bekannt für ruheloses, figurengetriebenes Erzählen, das sich oft einfachen Genre-Zuschreibungen entzieht. Er lebt in Schottland und war zudem Mitbegründer der Glasgower Produktionsfirma Sigma Films, mit der er ambitioniertes Filmschaffen außerhalb der üblichen Industriezentren mit vorantrieb.
Über rund ein Jahrzehnt an Spielfilmen hinweg erarbeitete sich Mackenzie einen Ruf für kühne Tonwechsel und intime Intensität und inszenierte Filme wie Young Adam (2003), Hallam Foe (2007), Perfect Sense (2011) und Starred Up (2013). Seine Arbeiten verbinden häufig Realismus mit gesteigerter Emotionalität, sodass jedes Projekt eigenständig wirkt und zugleich eine klare autorische Handschrift bewahrt.
2016 feierte sein moderner Western Hell or High Water in Cannes Premiere, bevor er in den USA regulär ins Kino kam, was sein internationales Profil deutlich erweiterte. Im selben Jahr wurde er außerdem mit Damnation in Verbindung gebracht, einem für Universal und USA Network entwickelten Fernsehpilot.
Später brachte Mackenzie groß angelegtes historisches Drama mit Netflix’ Outlaw King (2018) zu Streaming-Zuschauern. Zu seinen bemerkenswerten Credits zählt Life in 24 fps (als Matt 2) – ein Hinweis auf eine Karriere, die weiterhin fließend zwischen Formaten und Erwartungen wechselt.
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