Frank Giustra
Frank Giustra (geboren am 1. August 1957 in Greater Sudbury, Kanada) ist ein kanadischer Unternehmer und Philanthrop, der in den Abspännen vor allem für seine Rolle beim Aufbau eines großen Unterhaltungsunternehmens bekannt ist. Er gilt weithin als Gründer von Lionsgate Entertainment und des Filmstudios Lionsgate Films, das sich zu einer bedeutenden Kraft im internationalen Film- und Fernsehgeschäft entwickelte.
Über die Film- und Fernsehbranche hinaus hat Giustra eine lange Karriere in den Bereichen Finanzen und natürliche Ressourcen aufgebaut und wurde zu einem bekannten Minenfinanzierer. Er leitete die Fiore Group of Companies als CEO und bekleidete leitende Positionen in Organisationen mit Schwerpunkt auf globaler Politik, unter anderem als Co-Vorsitzender des Thinktanks International Crisis Group.
Im Merchant Banking war er von 2001 bis 2007 Vorsitzender von Endeavour Financial, in einer Zeit, in der das Unternehmen bei der Finanzierung von Bergbauvorhaben half. Sein öffentliches Profil war auch von Kontroversen geprägt; Berichte brachten ihn mit der Uranium-One-Erzählung in Verbindung, nachdem er 31,3 Millionen US-Dollar an die Clinton Foundation gespendet hatte.
Auf der Leinwand wird Giustra in Clinton Cash über Archivmaterial als er selbst genannt, was seine Sichtbarkeit an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Medien widerspiegelt.
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