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John Gilroy

John Gilroy (geboren am 24. Juni 1959 in Santa Monica, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Filmschaffender, der vor allem für seine Arbeit als Filmeditor bekannt ist und das Tempo sowie die Spannung moderner Studio-Thriller und Actionfilme prägt. Zu seinen Credits zählen gefeierte Titel wie Michael Clayton, The Bourne Legacy, Warrior, Pacific Rim, Nightcrawler und Suicide Squad.

Aufgewachsen in einer kreativen Familie, ist Gilroy der Sohn der Bildhauerin und Autorin Ruth Dorothy (Gaydos) und des Filmemachers Frank D. Gilroy. Er ist zudem Teil des bekannten Gilroy-Filmemacher-Kreises; seine Brüder Tony Gilroy und Dan Gilroy (sein Zwillingsbruder) arbeiten beide als Autor-Regisseure. Obwohl er zunächst in Dartmouth Politikwissenschaft studierte und dabei ein Jurastudium im Blick hatte, wandte er sich schließlich dem Film zu, zog nach New York und nahm zunächst Jobs außerhalb der Branche an, bevor er Mitte der 1980er-Jahre als Schnittassistent Fuß fasste.

Nachdem er als Schnittassistent an Filmen wie Peggy Sue Got Married und Gardens of Stone mitgearbeitet hatte, wechselte er mit The Luckiest Man in the World, inszeniert von seinem Vater, in die verantwortliche Montage. Im Laufe der Zeit wurde Gilroy zu einem gefragten kreativen Partner, darunter bei mehreren Projekten mit Tony Gilroy—allen voran Michael Clayton, das ihm große Aufmerksamkeit bei Preisverleihungen einbrachte—und später mit Dan Gilroy bei Nightcrawler.

Über den Schnitt hinaus trat er in bildschirmbezogenen Credits wie Narc: The Visual Trip (als er selbst) in Erscheinung und wird außerdem mit Rogue One: A Star Wars Story (zusätzliche Stimmen) in Verbindung gebracht. Er hat eine Tochter, Carolyn (geboren 1990).

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