Ke Huy Quan
Ke Huy Quan (auch genannt Jonathan Quan, Jonathan Ke Quan und Ko-Wei Kuan) ist ein in Vietnam geborener US-amerikanischer Schauspieler, dessen Karriere sowohl geliebte Abenteuerklassiker der 1980er-Jahre als auch ein gefeiertes modernes Comeback umfasst. Er wurde am 20. August 1971 in Saigon (heute Ho-Chi-Minh-Stadt) geboren, zog später als Kind in die Vereinigten Staaten und fand schnell seinen Weg auf die Kinoleinwand.
Quan wurde als der schlagfertige Short Round in Indiana Jones und der Tempel des Todes zum Popkultur-Liebling, danach als der einfallsreiche Data in Die Goonies. In den 1990er-Jahren arbeitete er weiter an Projekten wie Second Time Around und Breathing Fire und erwarb sich einen Ruf für energiegeladene, herzliche Darbietungen.
Nachdem er sich fast zwei Jahrzehnte lang von der Schauspielerei zurückgezogen hatte, blieb Quan der Branche hinter der Kamera treu und wirkte als Stuntchoreograf und Regieassistent mit. Seine Rückkehr begann mit dem Familienabenteuer Finding ‘Ohana, bevor ihm eine herausragende Rolle in Everything Everywhere All at Once große Anerkennung einbrachte, darunter Gewinne bei den Golden Globes und den Academy Awards – womit er der erste in Vietnam geborene Schauspieler wurde, der einen Oscar erhielt.
Seitdem hat Quan sein Spektrum mit hochkarätigen Auftritten und Synchronarbeiten erweitert, darunter Kung Fu Panda 4 und Projekte wie Love Hurts, und damit seinen Platz als eine der überzeugendsten Comeback-Geschichten Hollywoods bekräftigt.
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