Kenneth Branagh
Kenneth Branagh (geboren am 10. Dezember 1960 in Belfast, Nordirland) ist ein britischer Film- und Bühnenkünstler, der dafür gefeiert wird, klassisches Theaterhandwerk mit Mainstream-Filmemachen zu verbinden. Größtenteils in Reading aufgewachsen, absolvierte er seine Ausbildung an Londons Royal Academy of Dramatic Art und war später Präsident der RADA. In einer Karriere, die Bühne, Film und Fernsehen umspannt, erhielt er höchste Auszeichnungen, darunter einen Academy Award, mehrere BAFTAs, Emmys, einen Golden Globe und einen Olivier, zudem einen Ritterschlag sowie bürgerschaftliche Anerkennung in seiner Heimatstadt.
Branagh wurde zu einem prägenden modernen Shakespeare-Interpreten auf der Leinwand, indem er ehrgeizige Adaptionen wie Henry V und Hamlet (als Prinz Hamlet) inszenierte und häufig auch selbst darin spielte. Seine Arbeit hinter der Kamera reicht weit über den Barden hinaus – von Mary Shelley's Frankenstein (als Victor Frankenstein) bis zu groß angelegten Studio-Projekten wie Thor und Cinderella. Sein semi-autobiografisches Belfast brachte große Aufmerksamkeit bei Preisverleihungen und einen Oscar-Gewinn für das Drehbuch.
Als Schauspieler ist Branagh weithin bekannt als Gilderoy Lockhart in Harry Potter and the Chamber of Secrets, als Miguels Stimme in The Road to El Dorado und als Henning von Tresckow in Valkyrie. Außerdem führt er die fortlaufende Hercule-Poirot-Filmreihe sowohl als Regisseur als auch als Star an, während er weiterhin hochkarätige Nebenrollen im zeitgenössischen Mainstream-Kino übernimmt.
Im Fernsehen lieferte er gefeierte Darbietungen in Projekten von Conspiracy bis Wallander und festigte damit seinen Ruf als vielseitiger Darsteller, der sich gleichermaßen in Prestige-Dramen wie in Blockbuster-Unterhaltung zu Hause fühlt.
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