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Kevin Macdonald

Kevin Macdonald (auch bekannt als Кевин Макдональд) ist ein schottischer Regisseur, geboren am 28. Oktober 1967 in Glasgow, Schottland. Bekannt dafür, investigative Präzision mit filmischem Erzählen zu verbinden, hat er sich mühelos zwischen gefeierten Dokumentarfilmen und hochkarätigen Spielfilmen bewegt.

Macdonald erlangte erstmals große internationale Aufmerksamkeit mit One Day in September (1999), seinem Dokumentarfilm über die Tragödie von München 1972, der den Oscar für den besten Dokumentarfilm gewann. Es folgte der packende Bergsteigerfilm Touching the Void (2003), der seinen Ruf für spannungsreiche, menschenzentrierte Non-Fiction festigte.

Zu seinen Spielfilmen zählen das Oscar-prämierte Drama The Last King of Scotland (2006) und der Politthriller State of Play (2009) sowie Projekte wie Marley (2012), How I Live Now (2013) und der U-Boot-Thriller Black Sea (2014). Später kehrte er mit Whitney (2018) zu Musik und Biografie zurück und griff in The Mauritanian (2021) zeitgenössische Themen der Gerechtigkeit auf.

Neben der Regiearbeit trat Macdonald auch vor der Kamera als Erzähler und Interviewteilnehmer auf; zu seinen bemerkenswerten Mitwirkungen zählen Touching the Void: Return to Siula Grande und Be Natural: The Untold Story of Alice Guy-Blaché.

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