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Nina Jacobson

Nina Jacobson (geboren am 15. September 1965 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine amerikanische Produzentin und Filmmanagerin, die dafür bekannt ist, das moderne Franchise-Filmemachen mitgeprägt zu haben. Nachdem sie im Studiosystem aufgestiegen war, wurde sie Präsidentin der Buena Vista Motion Pictures Group bei der Walt Disney Company – eine in jener Zeit seltene Position für eine Frau in den oberen Rängen Hollywoods.

2007 gründete Jacobson ihr eigenes Label, Color Force, und positionierte sich damit als kreative Partnerin für Filmschaffende und Autorinnen und Autoren gleichermaßen. Die einflussreichste Arbeit ihres Unternehmens ist die Filmreihe The Hunger Games, in der sie half, Suzanne Collins’ Romane in ein weltweites Kino-Phänomen und eine prägende YA-Adaption ihrer Generation zu übersetzen.

Jacobson tritt außerdem in Behind-the-Scenes- und Branchendokumentationen zu ihren Produktionen auf, darunter The World Is Watching: Making the Hunger Games, Surviving the Game: Making The Hunger Games: Catching Fire und Predator or Prey: Making The Ballad of Songbirds & Snakes, wobei sie häufig über Handwerk und Logistik groß angelegten Storytellings spricht. Darüber hinaus war sie in Projekten wie This Changes Everything und Close Up with The Hollywood Reporter zu sehen, was ihren anhaltenden Einfluss auf das Geschäft und die Kultur des Films widerspiegelt.

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