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Annabelle: Creation

You don't know the real story.

Kinostart: 2017-08-03 Laufzeit: 110 Min. Land: Vereinigte Staaten Produktion: Atomic Monster, New Line Cinema, The Safran Company, RatPac Entertainment
6.6 / 10 · 5,965 votes

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Bevor Annabelle zum Albtraum in unzähligen Wohnzimmern wurde, hatte sie eine Ursprungsgeschichte, die ein stilles Farmhaus in einen Druckkochtopf des Grauens verwandelt. David F. Sandbergs „Annabelle: Creation“ baut seine Schocks mit handwerklicher Präzision, Grausamkeit und einem eisigen Gefühl der Unausweichlichkeit auf.

„Annabelle: Creation“ (2017) dreht die Uhr zur berüchtigten Puppe zurück und findet den Schrecken in den Zwischenräumen von Trauer und Glauben. In einem abgeschiedenen Haus, das einst Geborgenheit versprach, folgt der Film einem Puppenmacher und seiner Frau, als sie einer Nonne und einer kleinen Gruppe von Mädchen, die nach der Schließung ihres Waisenhauses heimatlos geworden sind, die Türen öffnen. Was als Akt des Schutzes beginnt, wird zu einer Einladung – einer Einladung, die etwas Unheiliges nur darauf gewartet hat anzunehmen.

Regisseur David F. Sandberg versteht, dass die furchterregendsten Momente nicht immer laut sind; sie sind kontrolliert. Er inszeniert Angst mit geduldiger Bildgestaltung, einem präzisen Einsatz von Dunkelheit und plötzlichen Rissen der Stille, die jeden Flur wie eine Falle wirken lassen. Das Haus selbst wird zur Figur – knarrend, wachsam und voller Ecken, bei denen der Blick nicht verweilen will.

Das Ensemble verkauft das zunehmende Grauen mit geerdeter Emotion. Stephanie Sigman bringt Ruhe und Mitgefühl in die Nonne, während Talitha Eliana Bateman und Lulu Wilson der Geschichte ihren menschlichen Puls geben – Neugier, Mut und jene Art von Angst, die Kinder zu verbergen versuchen, bis sie zu groß wird. Anthony LaPaglia und Miranda Otto verankern die erwachsene Trauer im Zentrum und machen die Heimsuchung persönlich statt rein mechanisch.

Als Beitrag zum modernen übernatürlichen Horror lebt der Film von einer einfachen, finsteren Idee: Schöpfung kann verdorben werden. Die Puppe ist nicht bloß ein Objekt, das man fürchten muss – sie ist ein Symbol für Verlust, der zur Tür wird, eine Erinnerung daran, dass Kummer Räume in der Seele hinterlassen kann, in die etwas anderes einziehen könnte. Das Drehbuch zieht die Schlinge immer enger und lässt kleine Entdeckungen zu ausgewachsenem Terror anschwellen.

Für Zuschauer, die ein klug konstruiertes Spukhaus-Erlebnis mit starkem emotionalem Rückgrat suchen, liefert „Annabelle: Creation“. Es ist ein Horror-Prequel, das sich nicht allein auf Mythologie verlässt; es verdient sich seine Schocks durch Atmosphäre, Schauspiel und einen unerbittlichen Marsch hin zu dem Moment, in dem man begreift, dass das Zuhause von Anfang an nie sicher war.

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Besetzung

Bild © TMDB

Stab

Bild © TMDB

Häufige Fragen

Worum geht es in Annabelle: Creation?

Nach dem Verlust ihrer Tochter nehmen ein Puppenmacher und seine Frau eine Nonne und Mädchen aus einem geschlossenen Waisenhaus auf. Ihre Güte schlägt zurück, als eine finstere Präsenz, die mit einer Puppe verbunden ist, beginnt, es auf die Neuankömmlinge abgesehen zu haben.

Ist Annabelle: Creation mit dem Conjuring-Universum verbunden?

Ja. Er ist Teil des größeren Conjuring-Universums und fungiert als ursprungsorientiertes Kapitel, das die Hintergrundgeschichte der Annabelle-Puppe erweitert.

Wer führte bei Annabelle: Creation Regie?

Der Film wurde von David F. Sandberg inszeniert, der dafür bekannt ist, Spannung durch präzises Timing, schattenreiche Bilder und punktgenau gesetzte Schreckmomente aufzubauen.

Wer spielt in Annabelle: Creation mit?

Zur Besetzung gehören Stephanie Sigman, Talitha Eliana Bateman, Lulu Wilson, Anthony LaPaglia, Miranda Otto, Grace Caroline Currey, Philippa Coulthard und Samara Lee.

Welche Art von Horror erwartet die Zuschauer?

Erwartet einen übernatürlichen Spukhaus-Horror mit starker Atmosphäre, schleichendem Unbehagen und Ausbrüchen intensiver Schrecksequenzen, getragen von Themen wie Trauer und Verletzlichkeit.

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