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Shigeru Miyamoto

Shigeru Miyamoto (auch geführt als Miyamoto Shigeru / 宮本 茂) ist ein japanischer Spieleentwickler, Regisseur und Produzent, dessen Arbeit bei Nintendo maßgeblich dazu beitrug, moderne Videospiele zu prägen. Geboren am 16. November 1952 in Sonobe, Kyoto, stieg er von einem jungen Künstler mit Manga-Ambitionen zu einem der einflussreichsten kreativen Köpfe des Mediums auf und war später als wichtiger Manager sowie als Representative Director innerhalb des Unternehmens tätig.

Nach seinem Abschluss am Kanazawa Municipal College of Industrial Arts trat Miyamoto 1977 in Nintendo ein und gewann mit seinen Spielzeugkonzepten das Vertrauen von Präsident Hiroshi Yamauchi. Seine frühen Aufgaben in der Arcade-Entwicklung führten bald zur Gestaltung von Donkey Kong (1981), einem bahnbrechenden Hit, der den Weg für charaktergetriebenes Gameplay und Storytelling in der Branche ebnete.

Anschließend schuf und betreute er wegweisende Reihen wie Mario, The Legend of Zelda, Star Fox und Pikmin; Spiele mit seinen Schöpfungen verkauften sich weltweit weit über eine Milliarde Mal. Miyamoto half zudem, Nintendos interne Entwicklungskultur zu lenken, und trug zu entscheidenden Projekten wie Pokémon Red and Blue und Metroid Prime bei.

Über Spiele hinaus erscheint er in Film- und Dokumentartiteln wie From Pong To Pokémon - The History Of Video Games, High Score (Archivmaterial) und Shigeru Miyamoto's 1999 GDC Keynote, was seine anhaltende Rolle als öffentliches Gesicht des Game Designs widerspiegelt.

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