How to Get Girls
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Was passiert, wenn ein lebenslanger Geek plötzlich aus der Isolation zurückkommt und aussieht wie ein Laufstegmodel? In Omri Doranis Komödie „How to Get Girls“ (2017) prallen Freundschaft, Fandom und jugendliches Selbstbewusstsein auf die denkbar unbeholfenste Art aufeinander.
„How to Get Girls“ (2017) nimmt ein vertrautes Teenie-Komödien-Setup und filtert es durch eine eindeutig nerdkulturelle Linse: Zwei beste Freunde aus Kindertagen, Zach und Ben, verbinden Comics und der Traum, es zur Comic Con zu schaffen. Ihr großes Versprechen ist pures Wunschdenken – ihren eigenen Comic fertigstellen und ihn irgendwie ihrem ultimativen Helden in die Hände drücken: der Marvel-Legende Stan Lee. Dann kommt das Leben dazwischen, und ihre Pläne werden auf die extremste Art entgleist, die man sich vorstellen kann.
Als Ben mit seinem Vater in die Antarktis geschickt wird, setzt der Film auf die Absurdität von Distanz und Zeit. Fünf Jahre später kehrt Ben als derselbe sozial unbeholfene Fanboy zurück – nur steckt er jetzt in einem Körper, der sofort alle Blicke auf sich zieht. Dieser Kontrast wird zum Motor des Films: der Kopf eines Geeks, das Gesicht eines Schwärmers und ein bester Freund, der die Verwandlung nicht anders sehen kann als als Abkürzung zu allem, was ihnen früher unerreichbar schien.
Regisseur Omri Dorani nutzt die Prämisse für Comedy, doch die größere Pointe ist, wie schnell „Selbstbewusstsein“ zur Performance wird. Zachs Versuche, Bens neues Aussehen als sozialen Cheatcode zu benutzen, geraten außer Kontrolle – in Missverständnisse, angeknackste Egos und jene fremdschämige Versuch-und-Irrtum-Dynamik, aus der Teenie-Komödien gemacht sind. Der Humor entsteht daraus, Fantasy mit Realität kollidieren zu sehen – besonders dann, wenn Anziehung nicht automatisch zu Verbindung wird.
Das Ensemble hält das Tempo lebendig, mit bekannten Comedy-Gesichtern wie Chris Elliott, David Koechner, Kate Flannery und Chris Kattan, die rund um das zentrale Duo pointierte Energie beisteuern. Gleichzeitig kehrt die Geschichte immer wieder zu ihrem Fandom-Kern zurück: Der Comic-Book-Traum ist nicht nur ein Gag, sondern eine Erinnerung daran, dass diese Figuren versuchen, erwachsen zu werden, ohne das aufzugeben, was sie überhaupt erst zu Freunden gemacht hat.
Im Kern ist „How to Get Girls“ weniger ein Regelbuch als eine Persiflage auf Regelbücher – ein liebevoller Seitenhieb auf die Idee, es gebe eine einzige Formel für Beliebtheit, Romantik oder dafür, „cool“ zu werden. Es ist eine Komödie über den unbeholfenen Raum zwischen dem, wer du bist, und dem, wer du zu sein versuchst – mit Comic-Con-Ambitionen und Coming-of-Age-Peinlichkeiten im selben Bild.
Besetzung
Bild © TMDB
Stab
Bild © TMDB
Häufige Fragen
Worum geht es in How to Get Girls (2017)?
Er folgt den besten Freunden Zach und Ben, die davon träumen, ihren Comic fertigzustellen und Stan Lee zu erreichen – bis Ben nach Jahren der Isolation zurückkehrt und wie ein Model aussieht, und Zach versucht, dieses neue Image zu nutzen, um Mädchen kennenzulernen.
Wer führte Regie bei How to Get Girls?
Der Film wurde von Omri Dorani inszeniert.
Welches Genre hat How to Get Girls (2017)?
Es ist eine Komödie mit einem Teen-Coming-of-Age- und Nerdkultur-Einschlag.
Wer spielt in How to Get Girls (2017) mit?
Zur Besetzung gehören Michael Marchese, Martin Cervantez, Chris Elliott, David Koechner, Kate Flannery, Chris Kattan, Meghan Roberts und Reece Ennis.
Ist How to Get Girls mit Comic Con und Comic-Kultur verbunden?
Ja. Die Geschichte baut auf den Comic-Ambitionen der Freunde und ihrem Ziel auf, dass ihr Werk von ihrem Idol wahrgenommen wird, wobei die Comic Con als zentraler Traum und Hintergrund dient.
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