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Warcraft

Two worlds. One home.

Kinostart: 2016-05-25 Laufzeit: 123 Min. Land: Vereinigte Staaten Produktion: Legendary Pictures, Atlas Entertainment, Blizzard Entertainment
6.4 / 10 · 7,228 votes

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Warcraft (2016) versetzt dich in einen Fantasykrieg, in dem Überleben zwei Gesichter hat: ein Königreich, das seine Heimat verteidigt, und ein Clan, der nach einer sucht. Was als Invasion beginnt, wird zu einem Zusammenprall von Loyalitäten, Anführern und unbehaglichen Allianzen.

Duncan Jones’ Warcraft zielt auf das ganz große Kino und übersetzt Blizzards ikonisches Universum in eine kraftvolle Mischung aus Action, Abenteuer und hochfantastischem Spektakel. In Azeroth reißt ein mysteriöses Tor die Realität auf, und der Film verschwendet keine Zeit, seine zentrale Spannung zu setzen: Die eine Welt ist vom Untergang bedroht, der anderen läuft die Zeit zum Leben davon.

Auf der einen Seite versuchen die Menschen verzweifelt, einen Feind zu begreifen, der scheinbar aus dem Nichts kommt—organisiert, unerbittlich und ebenso sehr von Verzweiflung wie von Eroberung getrieben. Auf der anderen Seite werden die Orks nicht als eindimensionale Horde gezeichnet; sie sind zugleich Flüchtlinge und Krieger, hin- und hergerissen zwischen der harten Logik des Überlebens und dem Preis, sich das Land anderer zu nehmen. Diese doppelte Perspektive verleiht der Geschichte ihren stärksten Reiz und hebt den Konflikt über ein simples Gut-gegen-Böse hinaus.

Travis Fimmel verankert den menschlichen Blickwinkel mit geerdeter Intensität, während Paula Patton eine entscheidende Brücke zwischen den Kulturen schlägt und andeutet, wie Zusammenarbeit in einer von Misstrauen geprägten Welt aussehen könnte. Ben Foster und Dominic Cooper bringen politische Reibung und Dringlichkeit auf dem Schlachtfeld ein, sodass sich der Film wie mehr anfühlt als eine Abfolge von Set-Pieces. Gleichzeitig tragen die Ork-Figuren—durch Performance-Capture zum Leben erweckt—überraschend viel emotionales Gewicht; Toby Kebbell und Robert Kazinsky gehören zu den Highlights, wenn sie den Clan-Dynamiken spürbare Schärfe verleihen.

Visuell setzt Warcraft auf seine mythische Größe: gewaltige Festungen, arkane Energie und Scharmützel, die wirken wie Seiten aus einer Kampagnenchronik. Am besten ist er, wenn er innehält und der Welt Raum zum Atmen gibt—wenn die Kamera bei den Texturen Azeroths verweilt und bei der unbehaglichen Diplomatie, die am Rand des Krieges entsteht. Der Ehrgeiz des Films ist klar: ein bewohnt wirkendes Reich zu schaffen, in dem Geschichte, Magie und Politik aufeinanderprallen.

Für Zuschauer, die Fantasy-Epen und portalgetriebene Mythologie lieben, bietet Warcraft ein filmisches Tor zu einem Krieg, der von unmöglichen Entscheidungen geprägt ist. Ob du wegen der Schlachten oder des Worldbuildings einschaltest, die zentrale Idee trifft: Wenn Auslöschung und Zerstörung auf gegenüberliegenden Seiten desselben Portals stehen, ist ein Sieg niemals sauber.

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Besetzung

Bild © TMDB

Stab

Bild © TMDB

Häufige Fragen

Worum geht es in Warcraft (2016)?

Der Film erzählt von einem drohenden Krieg zwischen den Menschen Azeroths und Ork-Kriegern, die durch ein neu geöffnetes Portal in das Reich gelangen, wobei beide Seiten kämpfen, um die Vernichtung ihres Volkes zu verhindern.

Wer führte bei Warcraft (2016) Regie?

Regie bei Warcraft führte Duncan Jones.

Wer spielt in Warcraft (2016) mit?

Zur Besetzung gehören Travis Fimmel, Paula Patton, Ben Foster, Dominic Cooper, Ben Schnetzer, Toby Kebbell, Robert Kazinsky und Clancy Brown.

Welchen Genres gehört Warcraft (2016) an?

Warcraft verbindet Action, Abenteuer und Fantasy und kombiniert groß angelegte Schlachten mit magiebasierter Mythologie und Reisen zwischen Welten.

Ist Warcraft (2016) mit den Videospielen verbunden?

Ja. Der Film greift Blizzards Warcraft-Universum und Figuren auf und präsentiert eine filmische Version des Settings und seines frühen Konflikts, erzählt dabei aber eine Geschichte, der man auch ohne tiefes Spielwissen folgen kann.

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