Thor: Ragnarok
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Taika Waititi verwandelt die düsterste Prophezeiung des Donnergottes in eine neonbeleuchtete Spritztour. Thor: Ragnarok verbindet kosmische Gefahr mit scharfem Humor, ohne das Herz von Asgard zu verlieren.
Thor: Ragnarok (2017) schlägt wie ein Blitz in das Marvel Cinematic Universe ein: lauter, greller und viel witziger, als man es von einer Geschichte über das Ende einer Welt erwarten würde. Unter der Regie von Taika Waititi formt der Film Thors Ecke des Franchise zu einem selbstbewussten Weltraumabenteuer, in dem die Gags schnell sitzen, die Einsätze sich aber dennoch echt anfühlen.
Der Aufbau ist simpel und dringlich: Thor ist weit weg von zu Hause gestrandet, von Asgard abgeschnitten und zu einem verzweifelten Sprint zurück gezwungen, um zu verhindern, dass eine katastrophale Prophezeiung wahr wird. Dieses Rennen wird zu einem vergnüglichen Umweg durch die seltsamsten Winkel der Galaxis, in denen das Überleben ebenso sehr von Improvisation und unwahrscheinlichen Verbündeten abhängt wie von roher Stärke.
Waititis unverwechselbarer Ton – warm, schräg und selbstbewusst – verleiht Ragnarok seine Identität. Der Humor schmückt die Action nicht nur; er setzt Thor selbst in ein neues Licht und lässt Chris Hemsworth sein komödiantisches Timing ausspielen, während er zugleich die Last der Führung trägt. An seiner Seite bringt Mark Ruffalo eine leicht verschobene Buddy-Energie ein, die Chaos in Chemie verwandelt.
Dann kommt die Bedrohung: Cate Blanchetts Hela, eine gnadenlose Macht, die zugleich mythisch und unmittelbar wirkt und die Geschichte über bloßes Spektakel hinaushebt. Um sie kreist eine Parade von Szenendieben – Tom Hiddleston, Idris Elba, Jeff Goldblum, Tessa Thompson und Karl Urban – die jeweils Textur zu einem Film beitragen, der sich ebenso für Persönlichkeit wie für Macht interessiert.
Als Action-Sci-Fi-Komödie funktioniert Thor: Ragnarok, weil er sich dem Kontrast verschreibt: schillernde Set-Pieces und aufrichtige Emotion, Absurdität und Konsequenz, Enden und Neuerfindung. Es ist ein Superhelden-Blockbuster, der die Apokalypse wie eine Pointe behandelt – bis er dich plötzlich daran erinnert, was es wert ist, gerettet zu werden.
Besetzung
Bild © TMDB
Stab
Bild © TMDB
Häufige Fragen
Worum geht es in Thor: Ragnarok?
Thor ist weit weg von Asgard gestrandet und muss sich rechtzeitig zurückkämpfen, um eine verheerende Prophezeiung aufzuhalten, die seine Heimat auslöschen würde, während ein neuer Feind aufsteigt, um die Macht an sich zu reißen.
Wer führte Regie bei Thor: Ragnarok?
Thor: Ragnarok wurde von Taika Waititi inszeniert, der die Reihe mit einem komödiantischeren, farbenfrohen, kosmischen Ton neu interpretiert.
Ist Thor: Ragnarok eher Komödie oder Action?
Er balanciert beides und liefert große Marvel-Action-Set-Pieces, während er stark auf schnelle, figurengetriebene Komik setzt, die Thors Persönlichkeit und Welt neu formt.
Wer gehört zur Hauptbesetzung von Thor: Ragnarok?
Der Film spielt mit Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Tom Hiddleston, Cate Blanchett, Idris Elba, Jeff Goldblum, Tessa Thompson und Karl Urban.
Muss ich die früheren Thor-Filme vor Thor: Ragnarok gesehen haben?
Es hilft, ist aber nicht erforderlich. Der Film funktioniert auch für sich allein, indem er Thors Situation, Beziehungen und die zentrale Bedrohung schnell etabliert.
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