Wicker
Marriage material.
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In Eleanor Wilsons „Wicker“ (2026) weigert sich eine Außenseiterin am Meer, um Liebe zu betteln – sie baut sie. Diese Romantik-Fantasy-Komödie macht aus dörflichem Snobismus Zunder für Chaos, Zärtlichkeit und unerwartete Magie.
Am windgepeitschten Rand eines Küstendorfs angesiedelt, stellt Wicker (2026) eine Fischerin vor, die viel zu lange die liebste Pointe der Stadt war. Sie riecht nach dem Fang des Tages, lebt allein und trägt ihre Unabhängigkeit wie Ölzeug – praktisch, stur und unmöglich zu übersehen. Als der Spott und das engstirnige Urteil schließlich zu etwas gerinnen, das sie nicht mehr hinunterschlucken kann, beschließt sie, nicht länger auf Zustimmung zu warten und stattdessen ihre eigene Geschichte zu schreiben.
Ihre Lösung ist ebenso verwegen wie seltsam romantisch: Sie lässt sich einen Ehemann aus Weidengeflecht anfertigen. In Wilsons Händen wirkt die Prämisse wie ein ins Leben gewagtes Märchen – teils Wunscherfüllung, teils soziale Provokation und teils eine komödiantische Granate, die auf den Dorfplatz gerollt wird. Das Fantasy-Element des Films dient weniger der Flucht aus der realen Welt als ihrer Bloßlegung und macht das „Normale“ des Ortes zum Seltsamsten auf der Leinwand.
Als sich die Nachricht verbreitet, entfacht die unkonventionelle Werbung Empörung, Neid und eine Kettenreaktion kleinlicher Machtspiele. Wicker findet seine witzigsten Momente darin, wie die Respektabilität in Panik gerät: Nachbarn, die zuvor höhnten, konkurrieren nun darum, die Deutungshoheit zu gewinnen, und die moralische Gewissheit des Dorfs beginnt zu wanken. Der Humor trifft mit scharfer Kante, ist aber von einer Romanze getragen, die fragt, wie Liebe aussieht, wenn sie nicht von Tradition gewährt wird.
Die Besetzung bringt eine köstliche Mischung aus Wärme und Biss mit, mit Olivia Colman und Alexander Skarsgård im Zentrum des Sturms, unterstützt von Peter Dinklage, Elizabeth Debicki, Marli Siu, Nabhaan Rizwan, Richard E. Grant und Kiell Smith-Bynoe. Solche Darbietungen sind wie gemacht für tonale Drahtseilakte – in denen Zärtlichkeit mitten in der Absurdität auftauchen kann und ein Witz einen darunterliegenden blauen Fleck offenbart.
Letztlich ist Wicker eine verspielte, unbändige Geschichte über Selbstbestimmung – darüber, sich Gefährtenschaft zu den eigenen Bedingungen zu wählen, selbst wenn das ganze Dorf es einen Skandal nennt. Zugleich erinnert der Film daran, dass Gemeinschaften oft fürchten, was sie nicht einordnen können, und dass Fantasy der direkteste Weg zur emotionalen Wahrheit sein kann. Für weitere Updates und Berichte besuchen Sie Trailerix.
Besetzung
Bild © TMDB
Stab
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Häufige Fragen
Worum geht es in Wicker (2026)?
Wicker folgt einer einsamen Fischerin in einem konservativen Küstendorf, die beschließt, sich ihren eigenen Partner zu erschaffen, indem sie einen Ehemann aus Weidengeflecht in Auftrag gibt – und damit eine Welle aus Klatsch, Empörung, Eifersucht und unerwarteter Zärtlichkeit auslöst.
Wer führte bei Wicker (2026) Regie?
Regie bei Wicker führt Eleanor Wilson.
Welche Genres kombiniert Wicker?
Wicker verbindet Romantik, Fantasy und Komödie und nutzt eine märchenhafte Prämisse, um Liebe, Unabhängigkeit und sozialen Druck in einer Kleinstadt zu erkunden.
Wer spielt in Wicker (2026) mit?
Der Film ist mit Olivia Colman, Alexander Skarsgård, Peter Dinklage, Elizabeth Debicki, Marli Siu, Nabhaan Rizwan, Richard E. Grant und Kiell Smith-Bynoe besetzt.
Ist Wicker eher eine Fantasygeschichte oder eine romantische Komödie?
Beides: Die Fantasy-Prämisse treibt die Handlung voran, während Romantik und Komik daraus entstehen, wie die Beziehung die Werte des Dorfs herausfordert und die Absurdität „respektabler“ Empörung entlarvt.
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