Everybody Wants Some!!
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Richard Linklaters Everybody Wants Some!! fängt den Rausch ein, jung zu sein, unbeaufsichtigt, und überzeugt davon, dass das Wochenende ewig dauern wird. Es ist eine Komödie darüber, seinen Platz zu finden, wenn die Regeln plötzlich von dir selbst geschrieben werden.
Everybody Wants Some!! (2016) hat kein Interesse an sauberen Lebenslektionen oder großen, künstlich hergestellten Wendepunkten. Richard Linklater wirft dich in ein paar sonnenhelle Tage, in denen sich die Einsätze riesig anfühlen, weil alles zum ersten Mal passiert: neue Gesichter, neue Freiheiten und der seltsame Druck, dass niemand dir über die Schulter schaut. Das Ergebnis ist eine Komödie, die sich wie eine gelebte Erinnerung anfühlt—chaotisch, lustig und auf eigentümliche Weise zärtlich, ohne sich je anzustrengen.
Rund um ein College-Baseballhaus angesiedelt, folgt der Film einer locker verbundenen Truppe, die lernen muss, wie man miteinander existiert, wenn das Erwachsensein ohne Anleitung ankommt. Es gibt Kameradschaft, Konkurrenz und die ständige Improvisation des sozialen Überlebens—neben wem du sitzt, wen du beeindruckst, wer du wirst, wenn du nicht mehr zu Hause bist. Linklaters Gabe besteht darin, diese kleinen Entscheidungen filmisch wirken zu lassen, nicht weil sie dramatisch sind, sondern weil sie prägend sind.
Das Ensemble ist der Motor. Blake Jenner verankert die Perspektive des Neulings, während Zoey Deutch einen Funken mitbringt, der mühelos durch den Testosteronnebel schneidet. Um sie herum sorgen Ryan Guzman, Tyler Hoechlin, J. Quinton Johnson, Glen Powell, Wyatt Russell und Will Brittain für ein rotierendes Scheinwerferlicht an Persönlichkeiten—jeder Typ probiert Identitäten an wie Outfits, spielt Selbstbewusstsein, bis es echt wird (oder zumindest für eine Nacht glaubwürdig).
Was den Humor treffen lässt, ist, wie wiedererkennbar er gebaut ist: die Prahlerei, die in Unsicherheit zerfällt, die Rituale des Zusammenhalts, die endlosen Debatten, die insgeheim vom Dazugehören handeln. Der Film macht sich nicht über seine Figuren lustig, weil ihnen scheinbar Triviales wichtig ist; er versteht, dass sich in diesem Zwischenmoment—nicht mehr Kind, noch nicht angekommen—alles wie ein Test anfühlt. Die Komik entsteht, wenn man ihnen dabei zusieht, wie sie ihn bestehen, durchfallen und es weglachen, bevor die nächste Runde beginnt.
Wenn du eine Komödie suchst, die sich eher wie Abhängen anfühlt, statt dass dir eine „Geschichte erzählt“ wird, ist Everybody Wants Some!! perfekt. Es ist eine Momentaufnahme unbeaufsichtigten Erwachsenseins in seiner frühesten Form: wenn Verantwortung noch ein abstraktes Konzept ist, Freundschaft ein täglicher Sport und die Zukunft etwas, das man bis Montag verschieben kann.
Besetzung
Bild © TMDB
Stab
Bild © TMDB
Häufige Fragen
Worum geht es in Everybody Wants Some!!?
Er folgt einer Gruppe von College-Freunden—im Mittelpunkt ein Baseballhaus—während sie über ein paar ereignisreiche Tage neu gewonnene Freiheit, soziale Rangordnungen und die ersten Verantwortlichkeiten des Erwachsenseins ausloten.
Wer führte bei Everybody Wants Some!! Regie?
Der Film wurde von Richard Linklater inszeniert.
Wer spielt in Everybody Wants Some!! mit?
Zur Besetzung gehören Blake Jenner, Zoey Deutch, Ryan Guzman, Tyler Hoechlin, J. Quinton Johnson, Glen Powell, Wyatt Russell und Will Brittain.
Welches Genre hat Everybody Wants Some!!?
Es ist eine Komödie mit starkem Ensemble-Fokus und Coming-of-Age-Geist, aufgebaut um Freundschaft und den Übergang in ein unabhängiges Erwachsensein.
Was macht Everybody Wants Some!! sehenswert?
Er sticht durch seine naturalistischen Dialoge, die warme Ensemble-Chemie und einen Slice-of-Life-Ansatz hervor, der alltägliche Momente—Partys, Rivalitäten und Zusammenhalt—in etwas Lebendiges und Unvergessliches verwandelt.
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